SASMUJEL ‣ WORK IN PROGRESS

Am 27. Juli um 13.00 Uhr feiern wir mit einer Veranstaltung im Langkofelkar 150 Jahre Erstbesteigung des Langkofel (HIER geht’s zur Veranstaltung).
Die Vorbereitungen dafür haben bereits begonnen: der Künstler Hubert Kostner ist mit seinem Team bereits unterwegs um (s)einen Stein inmitten der Langkofel-Felsarena mit 10500 m Kletterseil zu umwickeln.

TÄGLICHE AKTUALISIERUNGEN AUS 2700 METER MEERESHÖHE:

📔 DAY 7 · 7.07

Der Produktionsplan des Künstlers Hubert Kostner war sehr präzise. Er hat 7 Arbeitstage für die Installation vorgesehen und nach genau 7 Tagen waren die Arbeiten abgeschlossen. Nach einem letzten anstrengenden Arbeitstag mit Helmuth Kostner, Alexander Sattler und Stéphanie Krier, ist das Kunstwerk SASMUJEL fertiggestellt!!! Vielen Dank dem ganzen Team für die Arbeit.

Wir sehen uns am 27.07 um 13.00 Uhr im Langkofelkar zur Uraufführung von Sasmujel. 

mit dem Ensemble Windkraft unter der Leitung von Kasper de Roo und Bergsteiger*innen der AVS Sektion Gröden

· Eduard Demetz, Komponist 
· Hubert Kostner, Künstler
· Anastasia Kostner, Tanz und Choreographie


©Tiberio Sorvillo
©Tiberio Sorvillo
©Tiberio Sorvillo

📔 DAY 6 · 6.07

Auch heute arbeitet das Team (Hubert Kostner, Helmuth Kostner, Ale Sattler) und auf Hochdruck weiter. In einer Stunde schaffen sie ungefähr 60 Meter Kletterseil zu positionieren. Für diese körperliche Arbeit in dem felsigen Gelände braucht es eine große Ausdauer. Das Foto vom Stein, das ihr hier seht, ist heute um 14.30 Uhr entstanden. So sieht er zur Zeit aus. Die vorbeiwandernden Bergsteiger reagieren sehr neugierig auf dieses ungewöhnliche Unterfangen.

Die Choreographin und Tänzerin Anastasia Kostner ist heute mit 8 Bergsteigerinnen und Bergsteigern der AVS Sektion Gröden aufgestiegen um im abschüssigen Gelände ihre Performance zu probieren, die am 27.07. um 13.00 Uhr stattfinden wird.

Auch unser Fotograf Tiberio Sorvillo hat dem Team heute bei strahlendem Sonnenschein einen Besuch abgestattet um die Arbeiten für uns festzuhalten. Wir warten gespannt auf das Ergebnis.

©Hubert Kostner
©Hubert Kostner
©Hubert Kostner

📔 DAY 5 · 5.07

Heute haben die Arbeiten mit den 7000 m Kletterseil, die von Sportler geliefert wurden, schon im Morgengrauen begonnen. „Sasmujel ist eine Liebeserklärung an die Berge”, meint der Künstler Hubert Kostner am Telefon. Auch dass sich die Installationsarbeiten anstrengender als gedacht, erweisen, kann seiner Liebe zu den Bergen nichts anhaben.

Tag 4 war ein sehr produktiver Tag. Zu dritt (Hubert Kostner, Daniel Demetz, und Tommy Vetro) konnten ungefähr 2600 der 7000 fehlenden Meter Kletterseil positioniert werden. Wenn das Wetter mitspielt, sollten die Arbeiten am Montag, 8. Juli abgeschlossen sein. Der atemberaubende Sonnenuntergang um 21 Uhr auf 2700 Metern hat das Team alle Strapazen vergessen lassen. Wir hoffen euch bald auch diese Bilder zeigen zu können.

Die sommerliche Hitze erreicht auch 2700 Meter, vor einer Woche waren im Langkofelkar noch 5 Meter Schnee, davon ist heute nicht mehr viel zu sehen.

©Hubert Kostner
©Hubert Kostner
©Hubert Kostner

📔 DAY 4 · 4.07

Heute sind die fehlenden 7000 Meter Kletterseil geliefert worden. Heute Abend kehrt das Team auf die Toni Demetz Hütte zurück und gleich morgen früh gehen die Arbeiten weiter.


📔 DAY 3 · 3.07

In Erwartung der fehlenden Kletterseile liegen die Arbeiten für zwei Tage still. Das Team nutzt die Gelegenheit sich zu erholen. Die Arbeit auf 2500 Metern zehrt an den Kräften.


📔 DAY 2 · 2.07

Heute, zweiter Arbeitstag auf dem Berg. Die Arbeiten haben um 5.30 Uhr begonnen. Das Wetter hält (noch) und die Arbeit kommt gut voran. Die ersten 3500 Meter Kletterseil wurden bereits rund um den Stein gewickelt. Diese Seile stammen aus einer Sammelaktion des AVS (Alpenverein Südtirol) – vielen Dank dafür! Es fehlen noch 7000 Meter von Sportler, die uns hoffentlich morgen erreichen.

 

©Hubert Kostner
©Hubert Kostner
©Hubert Kostner

📔 DAY 1 · 1.07

Das Team ist gerade mit 3500 m Kletterseil eingetroffen.
Nach einem Kaffee auf der Toni Demetz Hütte beginnen die Arbeiten bei strahlendem Sonnenschein.

15.00 Uhr: Am Berg wechselt das Wetter schnell, auf Grund starken Regens mussten wir die Arbeiten für ein paar Stunden unterbrechen.

 

@Tobias dell’Antonio
©Alessandro De Donno