Sa. 10.09
17:00, Kloster Marienberg
Atlas der schönen Welten
Das Kloster Marienberg, ein überzeitlicher Ort, der seine mystische und sakrale Energie über die Jahrhunderte bewahrt hat, ist Inspiration und Schauplatz eines einzigartigen Werks zwischen Musik und Literatur. Eduard Demetz verschränkt in Atlas der schönen Welten zeitgenössische Klänge mit Texten aus Herta Müllers „Atemschaukel“ (2009) und Goswin von Marienbergs „Registrum“ (um 1400). Dem seit 900 Jahren gelebten klösterlichen Tagesrhythmus der 5 Stundengebete folgend, verschränken 5 Abschnitte Dokumentarisches aus dem Mittelalter mit Lagererfahrungen aus dem 20. Jahrhundert. Die Musik von Eduard Demetz nimmt die fragmentarischen Texte auf und überführt sie in abstrakte, offene Klangräume. Das Projekt geht aus der Zusammenarbeit von Eduard Demetz und Literatur Lana hervor und wird bei Transart 2022 uraufgeführt.
Im Kloster Marienberg werden Texte aus Herta Müllers „Atemschaukel“ und Goswin von Marienbergs „Registrum“ (um 1400) in abstrakte, offene Klangräume überführt.
Composed by
Eduard Demetz
'Curated by '
Christine Vescoli & Eduard Demetz
With
Kasper de Roo — Dirigent
Windkraft Ensemble
Christoph Kail — Sprecher
Brigitte Jaufenthaler — Sprecherin
Credits
Windkraft Ensemble
Michael Cede — Flöte (auch Bassflöte
und Piccoloflöte)
Roberto Gander — Klarinette in Bb
(auch Bassklarinette)
Matjaž Balažic — Akkordeon
Georg Malfertheiner - Percussion
Antonio Aiello — Violine 1
Luca Falasca — Violine 2
Flavio Ghilardi — Viola
Leonardo Sapere — Violoncello
Jakob Augschöll — Orgel
Michael Pircher — Tuba 1
Martin Eschgfäller — Tuba 2
Wolfgang Rabensteiner — Tuba 3
Andreas Schönthaler — Tuba 4
Auswahl Der Goswin-Texte
Walter Garber
Dieses Werk wurde mit Unterstützung der Autonomen Provinz Bozen, Assessorat für ladinische Kultur, realisiert.
Composizion realiseda cun l sustëni dla Provinzia Autonoma de Bulsan, assessorat per la cultura ladina.
Photos © Festival Transart, Tiberio Sorvillo 2022
Video © Festival Transart, Marina Baldo 2022